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Die Triathleten des TuS 09 Erkenschwick haben in den Ligarennen bisher große Probleme, das eigene Potential auszuschöpfen. Ein Großteil der Rennen konnten die Mannschaften nicht in voller Mannschaftsstärke beenden. Dadurch bewegen sich die Erkenschwicker in allen drei Ligen in den unteren Tabellenregionen.
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Die Triathletin des TuS 09 Erkenschwick Anja von Garrel ist am Wochenende erfolgreich bei der Triathlon Langdistanz Weltmeisterschaft im französischen Belfort gestartet. Es war ein Ausflug mit vielen Überraschungen.
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Eine besondere Ehre wird der TuS 09 - Athletin Anja von Garrel zu Teil. Am 01. Juni 2013 wird sie die deutschen Farben bei der offiziellen ITU-Langdistanz Weltmeisterschaft im Triathlon vertreten. Die erfahrene Langdistanzlerin wurde von der Deutschen Triathlon Union als Altersklassen-Athletin nominiert und geht über die etwas ungewohnte Distanz von 4 km Schwimmen, 110 km Radfahren und 30 km Laufen an den Start. Das Rennen startet im elsässischen Belfort.Nach der Schwimmstrecke im Badesee Étang du Malsaucy geht es auf der anspruchsvollen Radstrecke durch die Vogesen, wo unter anderem der durch die Tour de France bekannte Ballon d'Alsace bezwungen werden muß. Zum Abschluss wartet ein ebenfalls mit reichlich Höhenmetern gespickter Laufrundkurs auf das mit zahlreichen Profis besetzte Starterfeld.
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Am 26.05.2013 fällt der erste Startschuss für die Triathleten des TuS 09 Erkenschwick, wenn es für die erste Herrenmannschaft in Hagen zum Rennen über die olympische Kurzdistanz kommt.
Die Truppe um Topschwimmer Stephan Kröller geht guten Mutes in die kommende Saison, auch wenn Verletzungen die Saisonvorbereitung erschwert haben. So mußte Kröller mehrere Wochen aufgrund hartnäckiger Kniebeschwerden dosiert trainieren. Auch Timm Diekenbrock musste wegen einer schlecht verheilenden Wunde nach einem Trainingssturz einige Zeit mit dem Training aussetzen.






„Die Rechnung ist absolut aufgegangen. Ich würde es immer wieder so machen.“Die durch die Deutsche Triathlon Union gemeldete Athletin erlebte vor Ort in Frankreich einige Überraschungen. Geplant waren 4 km Schwimmen, 120 km Radfahren und 30 km Laufen. Aufgrund der extrem schlechten Witterungsbedingungen wurde einen Tag vor dem Wettkampf bekannt gegeben, dass das Schwimmen ausfallen, statt dessen gelaufen und die Radstrecke, sowie der anschließende Lauf gekürzt werden würde. Somit sollten 10,5 km gelaufen, 90 km Rad gefahren und anschließend 21 km gelaufen werden, ein klassischer Duathlon. „Für mich ein absoluter Schock. Wir hatten auf einmal einen ganz anderen Wettkampf. Sowohl das Ausfallen des Schwimmens als auch der verkürzte Radkurs kamen mir nicht gerade gelegen. Außerdem hatte ich noch nie einen Duathlon gemacht und war dem entsprechend verunsichert.“ Da für das Wetter keiner verantwortlich ist, beugte sich die Athletin den Tatsachen und ging bei Temperaturen um 8° Grad, starkem Regen und viel Wind an dem Start. Nachdem sie die ersten 10,5 km auf der extrem anspruchsvollen Laufstrecke gemeistert hatte, erwartete sie die nicht weniger kräfteraubende Radstrecke, bei der der durch die Tour de France bekannte Ballon d'Alsace bezwungen werden musste. „Der Anstieg war hart, aber die Abfahrt war noch schlimmer“ so von Garrel. Auf dem Berg herrschten eisige Temperaturen und dichter Nebel. „Ich habe fast nichts gesehen und so gefroren, dass ich mich konzentrieren musste um den Lenker im Griff zu behalten.“ Schließlich hatte Anja auch diese Prüfung überwunden und es galt nochmals zwei Runden auf der anspruchsvollen Laufstrecke zu bewältigen.